Kreative haben viele Gründe, um optimistisch auf das Jahr 2022 zu blicken. Ihre Einnahmen werden voraussichtlich steigen, sie können in ihren Lebensläufen mehr Kompetenzen angeben als jemals zuvor, haben mehr Entscheidungsgewalt darüber, welche Kunden und Kundinnen sie annehmen möchten, und sie berichten zudem, dass Agenturen offener dafür sind, sie aus der Ferne arbeiten zu lassen. All das zeigt, dass die Chancen für Kreative weltweit steigen.

Die Frage ist allerdings: Ist das Agenturleben noch immer etwas Erstrebenswertes für Designschaffende? In unserer Umfrage gaben nur 15 % der Designschaffenden an, dass es Teil ihres 5-Jahres-Plans sei, in einer Agentur angestellt zu sein.

Während viele Branchen von einer großen Kündigungswelle erfasst werden, überdenken Designschaffende ihren Platz in der traditionellen Agenturlandschaft. Jeder fünfte Freelancer arbeitet derzeit in einer Agentur – und beinahe die Hälfte (45 %) hat im vergangenen Jahr darüber nachgedacht, die Agentur zu verlassen. Bei dem hohen Druck, der typischerweise mit Agenturarbeit assoziiert wird, ist es wahrscheinlich kein Zufall, dass dieser Wandel in einem Jahr stattfindet, in dem 60 % der Freelancer eine bessere Work-Life-Balance für sich geschaffen haben.

Infografik: der große agenturexodus

Unser Bericht „Design ohne Grenzen 2022“  beschäftigt sich eingängig mit den Herausforderungen, Erfolgen und Möglichkeiten der Design-Branche, einer der vielfältigsten und weltweit zugänglichsten Branchen überhaupt. Erhalte einen Einblick in das Jahr aus Sicht der Kreativschaffenden, mit Einblicken und Meinungen von über 10.000 Freelancern aus 144 Ländern weltweit.

Design ohne Grenzen 2022
Klick hier und erhalte Einblick in den kompletten Bericht über freiberufliche Kreative.