Die meisten Inhalte konsumieren wir in der digitalen Welt. Um mit dieser technologischen Abhängigkeit mithalten zu können, ist mittlerweile auch das Marketing digital. Diese Veränderung erfordert von deiner Marke, in der digitalen Welt präsent zu sein. Um eine erfolgreiche digitale Präsenz für deine Marke zu entwickeln, benötigst du eine gute digitale Marketingstrategie.

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Zeitungen werden zu einem seltenen Anblick – Inhalte werden immer öfter digital konsumiert. Deshalb benötigst du eine gute digitale Marketingstrategie. Illustration von Mad pepper

Was also ist digitales Marketing und weshalb brauchst du dafür eine Strategie? „Digitale Marketingstrategie“ ist ein Begriff, der vieles umfasst. Sie allein zu bewältigen kann herausfordernd sein. Deshalb haben wir diesen praktischen Guide erstellt, der dir in 7 klaren Schritten dabei hilft, eine solide digitale Marketingstrategie zu entwickeln:

  1. Lege dein Ziel fest
  2. Beurteile deine vorhandene digitale Marketingstrategie
  3. Verstehe den digitalen Verkaufstrichter
  4. Entwickle Buyer Personas
  5. Finde deine Kunden im Trichter
  6. Erstelle deinen Content-Plan
  7. Analysiere die Ergebnisse

Was genau ist eine digitale Marketingstrategie?

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Eine gute digitale Marketingstrategie erfordert tiefe Kenntnisse des Prozesses. Illustration von spoon lancer.

Eine digitale Marketingstrategie ist ein schrittweise umsetzbarer Prozess, der darauf hinausläuft, die digitalen Marketingziele deines Unternehmens zu erreichen.

Digitales Marketing wird mithilfe digitaler Marketingkanäle gemacht. Diese Kanäle beinhalten Social Media, Digital Publishing und Paid, Earned oder Owned Media.

Deine digitale Marketingstrategie beinhaltet äußerst gut überlegte Entscheidungen bezüglich der Ziele deines digitalen Marketings und welches die passendsten Kanäle sind, um diese zu erreichen.

7 Schritte zu einer digitalen Marketingstrategie

Hier sind die grundlegenden Schritte zur Entwicklung einer guten digitalen Marketingstrategie für deine Marke:

1. Lege dein Ziel fest

Bevor du eine Strategie entwickelst, musst du dich fragen, was du mit deiner digitalen Marketingstrategie erreichen möchtest. Das klingt einfach, erfordert aber, dass du dir ganz genaue Ziele setzt.

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Deine Ziele müssen dich zu bestimmten Handlungen führen, um sie zu erreichen. Illustration von spoon lancer.

Die folgenden Kriterien sind äußerst hilfreich, um deine Ziele festzulegen:

  • Konkrete
  • Messbare
  • Erreichbare
  • Relevante
  • Fristgerechte Ziele

Einfach mehr Besucher auf deine Website zu locken, ist kein gutes Ziel.

In den nächsten zwei Monaten 10% mehr Besucher auf deiner Website durch Werbeanzeigen auf einer beliebigen Social-Media-Plattform zu generieren, ist ein gutes Ziel. Noch besser, wenn du die genauen Schritte beschreibst, die es braucht, um es zu erreichen.

2. Beurteile deine vorhandene digitale Marketingpräsenz

Selbst wenn sie so gut wie nicht existiert, solltest du wissen, was du bereits erreicht hast. Dieser Schritt wird dir helfen zu verstehen, worauf du dich konzentrieren musst, um deine aktuellen Ziele zu erreichen.

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Bevor du mit der Entwicklung deiner digitalen Marketingstrategie beginnst, musst du deine digitale Präsenz kennen. Illustration von LittleFox.

Als Erstes musst du deine wichtigsten Marketingkanäle kennen:

  • Deine Website
  • Social Media
  • E-Mail-Marketing
  • Content Marketing/SEO
  • Pay-per-Click Advertising

Welcher dieser Kanäle bringt dir die meisten Leads und den meisten Traffic? Sortiere die Kanäle und Medien der Reihe nach, beginnend mit dem (bisher) wirkungsvollsten.

3. Verstehe den digitalen Verkaufstrichter

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Calls-to-Action setzen eine Beziehung zum Kunden in Gang. Illustration von spoon lancer.

Der digitale Verkaufstrichter ist der Weg, den ein Käufer gehen muss, damit aus ihm ein wiederkehrender Kunde oder Stammkunde wird. Eine Marke mit einer starken digitalen Präsenz kann den Trichter nutzen, um ihre digitalen Marketingziele zu erreichen. Wie? Indem sie jeden Schritt des Trichters mit den entsprechenden Marketingtools angeht.

Um den digitalen Verkaufstrichter zu verstehen, musst du jede Phase des Trichters und die dazugehörigen digitalen Tools kennen.

Hier ist eine vereinfachte Aufschlüsselung der Phasen und ihrer entsprechenden digitalen Marketingtools.

  • Bewusstsein
    • Mache potenzielle Kunden bewusst, dass du existierst. Beispielsweise durch Werbeanzeigen oder indem du in Suchmaschinen weit oben erscheinst.
  • Interesse
    • Wecke Interesse an deiner Marke. Wer bist du und was unterscheidet dich von der Konkurrenz? Zu den üblichen digitalen Tools für diese Phase gehören Artikel über deine Marke in digitalen Publikationen und Videos.
  • Interaktion
    • Verfestige deine Beziehungen. Gesponserte Posts in den sozialen Medien, die die möglichen Sorgen der Kunden ansprechen oder sie dazu ermutigen, Fragen zu stellen, sind ein großartiges Tool für diese Phase.
  • Handlung
    • Mache Geschäfte mit deinen Kunden. Ein Tool für diese Phase sind Calls-to-Action, die den Kunden auffordern, etwas zu kaufen. Beispielsweise Anreiz für einen Kauf zu schaffen, indem du in Werbeanzeigen oder E-Mails Rabatte anbietest.

4. Entwickle eine Buyer Persona

Du musst deine Zielgruppe kennen, bevor du erfolgreich mit ihr in Kontakt trittst. Wie kannst du also verstehen, wer deine Zielgruppe ist?

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Buyer Personas helfen dir zu verstehen, wer deine Zielgruppe ist, bevor du mit ihr in Kontakt trittst. Illustration von Cross the Lime.

Versetze dich in die Lage deines Kunden. Sobald du dir vorstellen kannst, wer er ist, kannst du Vermutungen dazu anstellen, was ihm gefallen würde.

  • Entwirf eine Geschichte: Wo geht diese Person einkaufen? Was liest sie? Auf welchen Marketingkanälen findest du sie?
  • Werde konkret: Was brauchen sie? Was sind ihre Vorlieben? Wie kannst du ihre Erwartungen erfüllen (oder übertreffen)?
    • Beispiel für einen Kunden: Trevor, 26, sind Erlebnisse wichtiger als Dinge. Er besitzt kein Auto. Er ist der „Expressionist“, der gern einzigartige Produkte kauft und nicht wie jeder andere aussehen will.
  • Stelle Nachforschungen mithilfe von Analysediensten an.

Um noch mehr zu diesem Schritt zu erfahren, schau die unseren Post zum Thema „Wie man eine User Persona entwirft“ an.

5. Finde deinen Kunden im Trichter

Du musst deine Kunden in den verschiedenen Phasen des Trichters finden und abholen. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es in jeder Phase des Trichter Kunden geben, die bereit sind, eine Verbindung mit dir einzugehen.

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Zu wissen wo du deine Kunden findest, ist essenziell für deine Content-Strategie. Illustration von -grkn-.

Sagen wir zum Beispiel, dein Produkt ist ein natürliches Deodorant. Dein potenzieller Kunde könnte jemand sein, der:

  • Auf Google nach natürlichen Deos sucht und daraufhin einen Artikel über dich liest.
  • Ein natürliches Deo kaufen möchte, bei dem möglichst wenig Abfall anfällt, und deinen gesponserten Facebook-Post dazu sieht, wie dein Deo aus kompostierbarer Verpackung besteht.
  • Bereits dein Deo gekauft hat und nun eine E-Mail von dir erhält, in der du die Möglichkeit bietest, dein Deo zu einem reduzierten Preis zu kaufen.

Sobald du diese Informationen hast, kannst du damit beginnen, bestimmte Kundengruppen auf unterschiedlichen Kanälen anzuvisieren.

6. Erstelle deinen Content-Plan

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In dieser Phase solltest du alle nötigen Informationen haben, um mit der Planung zu beginnen. Illustration von AEAE

In dieser Phase entwickelst du eine konkrete Marketingstrategie für jeden Kanal, der deine Kunden anlockt. Welche Art Content benötigst du, um deine digitalen Marketingziele für die jeweiligen Kanäle zu erreichen?

Deine Strategie sollte aus einer Reihe von Handlungen für deine konkreten Ziele bestehen. Sie sollte zudem einen konkreten Zeitplan beinhalten, damit deine Handlungen messbare Fristen haben.

Einige dieser Handlungen sind:

  • Eine Keyword-Strategie entwickeln: Finde wichtige Keywords, um die SEO zu verbessern.
  • Einen Content-Kalender erstellen:
    • Dies ermöglicht es dir, langfristige und leicht verfolgbare Ziele zu haben. Dein Content-Kalender wird sehr konkret sein. Jeder Artikel wird (mindestens) den Autor, das Veröffentlichkeitsdatum, Keywords, Thema und potenzielle Tags beinhalten.
    • Es sollte für jeden Monat ein digitales Marketingziel geben. Beginnend im Januar wirst du zum Beispiel alle zwei Wochen zu einem bestimmten Thema auf deinem Blog posten.
  • In den sozialen Medien posten: Nutze deine Recherche dazu, welche Art Content du auf welchen Social-Media-Kanälen posten musst und wie oft du dies tun solltest.
  • CTAs und Widgets nutzen: CTAs und Widgets sind in deinem digitalen Marketing-Content unabdingbar, damit Kunden problemlos mit dir und deinen Produkten interagieren können.
  • Automatisierte Marketingtools: Sobald du deine Content-Strategie hast, sind diese Tools ein wunderbarer Weg, um Zeit zu sparen und effizienter zu sein.

7. Analysiere die Ergebnisse

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Investigate how your strategy is working and correct course. Illustration by spoon lancer.

Sobald du eine Strategie hast, führe diesen Schritt in Intervallen durch (trage es in deinen Kalender ein). Wie interagieren Kunden mit dem, was du mit ihnen teilst? Wie sehr kommst du deinen Zielen näher? Diese Analysen werden dir helfen, den richtigen Kurs einzuschlagen und von den Dingen zu lernen, die nicht wie geplant funktioniert haben.

Mithilfe von Analyse-Software kannst du deinen Fortschritt während der unterschiedlichen Phasen des Trichters beobachten. Du möchtest wissen:

  • Ob aus Klicks Conversions werden. Findet eine Bewegung im Trichter statt? Warum oder warum nicht?
  • Ob es einen Punkt gibt, an dem du die Kunden verlierst. Aus welchem Grund und wie kannst du das beheben?
  • Was gut funktioniert – und was nicht.

Bleibe bei den neuesten digitalen Marketingtools auf dem Laufenden. Es könnte etwas Neues auf dem Markt sein, das perfekt deine Analysebedürfnisse anspricht.

Anhand der gesammelten Ergebnisse kannst du mithilfe von Tools zur Datenvisualisierung Grafiken erstellen, die dir bei Gegenüberstellung, Zielverfolgung und Präsentationen helfen können.

Konzentriere dich auf deine Ziele und die konkreten Schritte, die dich dorthin führen

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Du möchtest nachvollziehbaren Fortschritt. Illustration von panigasi.

Du hast vielleicht bemerkt, dass es zwei Stichwörter gibt, an die du dich halten musst, um ein solides Fundament für eine erfolgreiche digitale Marketingkampagne zu legen: Entwirf klare Ziele und beschreibe dann die konkreten Schritte, du du benötigst, um dorthin zu gelangen – je konkreter desto besser!

Und da du nun diesen Guide hast, kannst du noch weiter eintauchen und mehr über die verschiedenen Arten des digitalen Marketings lernen und was sie für deine Marke tun können.

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