Branding ist das aktive Formen deiner Marke. Das ist die einfache Definition, aber es steckt noch weit mehr dahinter.

Dein Unternehmen braucht Branding, um nicht in der Masse unterzugehen und die Aufmerksamkeit deines idealen Kunden zu erregen. Es macht aus deinen Erstkäufern lebenslange Kunden und aus einer gleichgültigen Zielgruppe echte Fans deiner Marke. Du brauchst Branding, um aufzufallen, Eindruck zu hinterlassen und dein Unternehmen auf die nächste Stufe zu heben.

Illustration on the elements of branding
Illustration von Orange Crush

Mit anderen Worten, wenn dein Unternehmen erfolgreich sein soll, ist Branding ein Muss.

Aber warum genau ist Branding so wichtig? Welche Folgen hat es? Und wie brandest du dein Unternehmen so, dass es einen echten Eindruck auf deine Zielgruppe hat? In diesem Artikel werden wir uns anschauen, was Branding ist und wie dein Unternehmen die Vorteile des Brandings auf wirkungsvollste Weise für sich nutzen kann.

Was bedeutet Branding?

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Branding sind die Handlungen, die du unternimmst, um deine Marke zu formen. Illustration von petiteplume.

Genau genommen gibt es Branding schon sehr lange, nämlich seit 350 n. Chr. Es ist abgeleitet vom Wort „Brandr“, welches „brennen“ in der altnordischen Sprache bedeutet. Ab dem 15. Jahrhundert stand es für das Brandzeichen, das Viehzüchter ihren Rindern einbrannten, um zu zeigen, wem sie gehörten – ein Vorläufer des modernen Logos.

Und doch ist Branding heute mehr als nur ein Look oder ein Logo. Es steht für das emotionale „Bauchgefühl“, das ein Unternehmen bei seinen Kunden auslösen kann.

Kurz gesagt ist deine Marke die Menge an Wahrnehmungen, die Menschen von deinem Unternehmen haben. Branding hingegen beschreibt die Handlungen, die du unternimmst, um diese Marke zu kultivieren. 

Wenn du ein Logo designst, ist das Branding. Wenn du eine Markenstimme entwickelst, ist das Branding. Wenn du dich mit deinem Marketingteam zusammensetzt und dir eine Werbekampagne überlegst, ist das Branding.

Branding ist eine Handlung, um deine Marke zu formen. In unserem ultimativen Branding-Guide beschäftigen wir uns detailliert mit Branding-Tipps für Unternehmer.

Weshalb ist Branding so wichtig?

Branding ist wichtig, weil:

  • Es dir hilft, dich von Mitbewerbern abzugrenzen. Es spielt keine Rolle, was für ein Unternehmen du hast, in welcher Branche du bist oder auf welche Kunden du es abgesehen hast – wenn du ein Unternehmen hast, hast du ernstzunehmende Konkurrenz. Branding hilft dir zu etablieren, inwiefern du anders, besonders und einzigartig bist. Und es zeigt deinen Kunden, weshalb sie mit dir statt deinen Mitbewerbern arbeiten sollten.
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Beim Branding geht es darum, Verbindungen herzustellen. Illustration von Ulfvidh.

 

  • Es Markenwahrnehmung schafft. Wenn du eine erfolgreiche Marke aufbauen willst, musst du wiedererkannt werden. Das richtige Branding (einschließlich dem Designen eines effektiven Logos, Website und anderer Markenbestandteile) hilft dir, einen bestimmten Stil zu entwickeln, und erhöht den Wiedererkennungswert deiner Marke auf dem Markt.
  • Es ein einheitliches Markenerlebnis für deine Kunden schafft. Damit dein Unternehmen erfolgreich sein kann, musst du deinen Kunden ein einheitliches Erlebnis bieten, egal wie sie mit deiner Marke interagieren – ob durch deine Website, bei einem Event oder sie dir in den sozialen Medien folgen. Branding ermöglicht es dir zu steuern, wie die Menschen dich wahrnehmen und deine Marke erleben – und du kannst sicherstellen, dass Wahrnehmung und Erlebnis bei allen Berührungspunkten deiner Marke einheitlich sind.
  • Es eine Verbindung zwischen dir und deiner Zielgruppe aufbaut und diese Zielgruppe zu treuen Kunden macht. Die erfolgreichsten Unternehmen sind die, die eine emotionale Bindung zu ihrer Zielgruppe pflegen. Diese emotionale Verbindung ist es, die aus einem potenziellen Kunden einen Kunden und daraus einen Markenfan macht. Und wie erzeugst du diese Verbindung? Mit Branding. Verschiedene Brandingstrategien (z. B. eine emotionale Markenstimme oder die Nutzung von Farbpsychologie beim Design deines Logos) kann dir helfen, zu deiner Zielgruppe eine tiefere Verbindung aufzubauen und ein Gefühl von Loyalität deiner Marke gegenüber zu erzeugen.
A funky zebra character illustration
Dein Branding sollte auffallen und dich einheitlich wirken lassen. Maskottchen von fuad77.

Aus welchen Elementen besteht Branding?

Dies sind die Elemente des Brandings, die du kreieren musst, um die Art und Weise zu bestimmen, wie dein Unternehmen von Kunden wahrgenommen wird:

  • Mission Statement und Markenwerte. Dein Mission Statement und deine Markenwerte sind das Fundament deines Brandings. Betrachte deine Mission als Gehirn des Geschäfts – ein kurzes und knappes Statement, das den aktuellen Zustand und Zweck deines Unternehmens definiert. Die Vision deines Unternehmens ist unterdessen sein Herz und bietet einen inspirierenden und motivierenden Schnappschuss davon, was du langfristig erreichen willst.
Social Leaf Branding
Branding von sheva™
  • Markenguidelines. Mit deinem Mission Statement und deiner Vision als Eckpfeiler deines Unternehmens umfasst deine Markenstrategie alles andere dazwischen. Diese kommt in Form von Markenguidelines daher (auch bekannt als deine „Markenbibel“). Diese Guidelines sind in einem Dokument zusammengefasst, das deine Unternehmensziele wiedergibt, dich von Mitbewerbern abgrenzt, die Kunden anspricht, eine Vorlage für Entscheidungen bietet und zu Ideen für zukünftige Marketingkampagnen führt. Es enthält zudem alle stilistischen Elemente deines Brandings, einschließlich deiner Farbpalette, Schriftarten und ein Umriss deiner Markenstimme.
  • Logo. Dein Logo ist das Gesicht deines Unternehmens und dein Logo zu designen ist zweifelsfrei das wichtigste Branding für dein Unternehmen. Überlege während des Designprozesses, wer du als Marke bist und wie du von deinen Kunden wahrgenommen werden willst. Nutze dies als Grundlage für deine Designstrategie.
  • Website. Deine Website zu designen ist ebenfalls ein wichtiger Schritt des Brandings. Deine Website ist das digitale Zuhause deiner Marke und wenn deine Kunden zu Besuch kommen, sollte sie optisch ansprechend, leicht zu benutzen und ein Spiegelbild dessen sein, wer du als Marke bist. Wie bei deinem Logo auch solltest du dich auf deinen Markenguide beziehen, um Elemente für dein Webdesign (z. B. Layout und Schriftarten) zu wählen.
  • Zusätzliche Bestandteile. Branding ist keine Einheitsgröße. Abhängig von deinem Unternehmen und deiner Branche benötigst du möglicherweise zusätzliche Bestandteile wie Visitenkarten, Produktverpackung oder Flyer. Schaue dir dein Unternehmen und deine spezifischen Bedürfnisse an und entwickle dann entsprechend zusätzliche Bestandteile für dein Branding.

Eine bessere Marke bedeutet besseres Marketing

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Als grundsätzliche Regel gilt, Produkte haben einen eingeschränkten Lebenszyklus, aber Marken – wenn richtig angestellt – bestehen ewig. Und sobald du konkretisiert hast, wer du als Marke bist, wird das Marketing viel leichter von der Hand gehen.

Deine Markenbibel gepaart mit anhaltender Markforschung und Analyse sollten dir einen taktischen Vorteil verschaffen, wenn es darum geht, wie du deine Produkte am besten vermarktest. Konzentrierst du dich mehr auf traditionelles Marketing wie Radio und Werbetafeln oder ist dein potenzieller Kunde mehr durch virale YouTube Videos und Snapchatfilter zu beeinflussen? Marketing kann ein Mischmasch aus verschiedenen Taktiken sein, aber achte darauf, dich nicht zu verzetteln. Indem du regelmäßig deine Markenrichtlinien zu Rate ziehst, solltest du in der Lage sein, deine Bemühungen auf die Taktiken zu konzentrieren, die wirklich zählen.

Letztendlich ist Marketing der Prozess, der dir die Kundenkontakte und Verkäufe bringt, aber Branding ist das Fundament, auf dem du deinen Ruf und deine Kundentreue aufbaust.

Stärke dein Unternehmen durch Branding

Du darfst nie vergessen, dass Branding eine Handlung ist. Auch wenn es also zunächst einschüchternd wirken kann, angesichts der Planung, Bestandteile und Personal, die zur Entwicklung einer unvergesslichen Marke erforderlich sind, macht es dich auch stark. Statt andere deine Geschichte erzählen zu lassen, sprichst du mit gutem Branding für dich selbst.

Wenn du jemals das Gefühl hast, nicht mehr weiterzukommen, vergiss nicht, dass Hilfe immer in der Nähe ist. Sobald du deine Brandingvision festgelegt hast, kannst du einen professionellen Designer engagieren, um dein Branding visuell zum Leben zu erwecken.

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Dieser Artikel wurde ursprünglich 2016 veröffentlicht und von Ashanya Indralingam verfasst. Er wurde aktualisiert und um neue Informationen und Beispiele ergänzt.